Turmfalke – ein Vogel mit vielen Namen

Turmfalke – ein Vogel mit vielen Namen

Ein beliebte Vogelart bei Vogelbeobachtungs-Neulingen ist der Turmfalke, da er recht einfach zu bestimmen ist. Zudem nistet der Turmfalke, der unter vielen Namen, bspw. Rüttelfalke, Mauerfalke, Kirchfalke oder auch Taubensperber, bekannt ist, auch in Städten und ist durch seine große Anpassungsfähigkeit einer der häufigsten Greifvögel Mitteleuropas.

Aussehen

Turmfalken weisen einen starken Geschlechtsdimorphismus auf, was es sehr leicht macht, die männlichen und weiblichen Vögel zu unterscheiden. Turmfalken-Weibchen sind deutlich dunkler gefiedert als die männlichen Tiere. Eindeutig ist auch die Kopfbefiederung: Weibchen haben einen rotbraun gefiederten Kopf, während männliche Turmfalken grau-blaue Köpfe haben.

Von dieser Unterscheidung abgesehen, sind die Vögel rotbraun gefärbt, mit schwarzen Flecken, die bis auf dem Rücken bis zur Querbänderung reichen. Der hellere Bauch ist nur sehr leicht gefleckt.

Der Turmfalke ist mit ca. 35-37 cm Größe recht klein und wirkt durch seine abgerundeten Flügel- und Schwanzfedern noch zierlicher.

Vorkommen

Turmfalken können als Stand- aber auch als Zugvögel vertreten sein, weshalb sie mit etwas Glück im ganzen Jahr beobachtet werden können. Da der Turmfalke für seine Jagd nach Wühlmäusen eine freie Fläche benötigt, kann er häufig in Parks und auf Feldern am Waldrand beim Rüttelflug beobachtet werden. Als Nistplatz verwendet er bspw. hohe Gebäude, Bäume, Strommasten und Türme, weshalb Vogelbeobachter den Turmfalken in den verschiedensten Gebieten sichten können.

Vogelbestimmungs-Tipps

Vogelbeobachter können den Turmfalken schon aus der Entfernung eindeutig erkennen: Sein charakteristischer Rüttelflug, der ihm seinen Nebennamen Rüttelfalke einbrachte, sowie sein Ruf, der einem „kikikiki“ ähnelt, erleichtern die Vogelbestimmung.

Foto: © silvioheidler – Fotolia.com

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