Mandarinente – Schönheit aus Asien

Mandarinente – Schönheit aus Asien

Einen äußerst attraktiven Vogel stellen wir Ihnen in dieser Woche vor: die Mandarinente. Sie stammt ursprünglich aus Ostasien und gilt vor allem in China wegen ihrer monogamen Lebensweise als Symbol für eheliche Treue. Ihren Namen hat die Mandarinente von einem Ehrentitel, der vor allem im alten, kaiserlichen China vergeben worden war. In der Qing-Dynastie war sie sogar Abzeichen eines Zivilbeamten. Seefahrer brachten die Mandarinente im 18. Jahrhundert nach Europa, wo sie bis heute ein gern gesehener Ziervogel ist.

Aussehen

Der Grund für ihre Beliebtheit liegt in der auffällig bunten Färbung des männlichen Prachtkleides, das besonders in der Balz zur Geltung kommt. Im Schlichtkleid dagegen ähnelt das Männchen dem Weibchen. Das Gefieder des Weibchens ist schlicht und zeichnet sich durch eine graubraune Färbung mit weißen Flächen um die Augen und am Schnabelgrund aus. Der Schnabel ist wie beim Männchen karminrot gefärbt.

Vorkommen

Die Mandarinenten brüten in der Regel an stehenden und ruhenden Gewässern, die ein dichtbewachsenes, baumreiches Ufer haben. Vogelbeobachter finden sie dabei oft an Parkseen, wo sie gern als beliebtes Fotomotiv herhalten. Jedoch leben Mandarinenten auch an stadtferneren Flüssen und Seen in „verwilderten“ Populationen. Ihre Brutzeit ist von April bis Juni. Dabei nisten sie vorzugsweise in wassernahen Baumhöhlen, selten auch am Boden zwischen Steinen und dichter Ufervegetation.

Foto: © philipk76 – Fotolia.com

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