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Singschwan

Der Singschwan (Cygnus cygnus) wird der Familie der Entenvögel und der Gattung der Schwäne zugerechnet. Er ist der etwas kleinere Verwandte des Höckerschwans.

Aussehen

Sein Gefieder ist strahlend weiß. Im Unterschied zum Höckerschwan ist der Schnabel des Singschwans gelb – ähnlich dem Zwergschwan – und sein Höcker an der Stirn ist deutlich flacher. Am besten erkennt man den Unterschied jedoch am meist gerade gehaltenen Hals, der die typische S-Form des Höckerschwans vermissen lässt. Wie sich die drei Schwanarten gut unterscheiden lassen, erfahrt ihr hier. Der Singschwan kann eine Größe von 140-165 cm und ein Gewicht von 5600-15500 g erreichen.

Vorkommen

Der Singschwan brütet in der osteuropäischen und sibirischen Taiga vorzugsweise auf Moor- oder Waldseen. Er zählt zu den Kurz- und Langstreckenziehern. Die Wintermonate verbringt er gern auch in Mitteleuropa – und dann vorzugsweise auf Wiesen an störungsarmen Gewässern an der Ost- und Nordseeküste sowie im norddeutschen Tiefland. Seltener ist er im Winter auch im Binnenland anzutreffen.

Verhalten und Wissenswertes

Seinen Namen hat der Singschwan wegen seiner posaunenartigen Rufe, die er gern und viel zum Besten gibt. Der Singschwan ist – außer in der Brutzeit – ein recht geselliger Zeitgenosse. In Deutschland können ihn Vogelbeobachter sehr gut an Flachwasserseen, seichten Küstenufern oder an langsam fließenden Gewässern mit guter Vegetation bestaunen. Aktuell brüten in Deutschland etwa 50-60 Paare, vor allem in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Schleswig-Holstein.

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