Höckerschwan

Jan Bolczyk 27. November 2012 Keine Kommentare zu Höckerschwan
Höckerschwan

Der Höckerschwan ist der größte und schwerste Schwimmvogel. Majestätisch am Himmel und grazil auf dem Wasser schätzen wir den Höckerschwan als einen halbdomestizierter Zeitgenosse, den wir vorwiegend an Seen und Flüssen beobachten können.

Aussehen

Das Gefieder eines ausgewachsenen Höckerschwans ist vollständig weiß. Seinen Namen hat der Höckerschwan von dem charakteristischen schwarzen Höcker am oberen Schnabelansatz, der bei Männchen stärker ausgeprägt ist als bei den Weibchen. Der Schnabel selbst ist rötlich-orange. Das Federkleid der Jungtiere ist graubraun gefärbt. Ihr Schnabel – noch ohne Höcker – ist grau. Im Gegensatz zum Singschwan hat der Höckerschwan beim Schwimmen oder Laufen einen leicht s-förmig gebogenen Hals.

Vorkommen

Höckerschwäne brüten meist im Tiefland auf wasserpflanzenreichen Seen oder Teichen mit schilfigen Ufern. Aber auch an den Küsten von Nord- und Ostsee sowie auf den Ufern langsam fließenden Gewässern sind Höckerschwäne zuhause. Im Winter sind sie häufig in Scharen an flachen Ufern, Stegen oder Schiffsanlegern von Parkseen zu beobachten.

Foto: © Joujou – pixelio.de

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