Mönchsgrasmücke – kleiner Insektenjäger

Mönchsgrasmücke – kleiner Insektenjäger

Die Mönchsgrasmücke ist eine Vogelart aus der Familie der Grasmücken und ist ein kleiner lebhafter Vogel, der sich hauptsächlich von Insekten ernährt. Der Name Grasmücke hat jedoch nichts mit den Essgewohnheiten des Vogels zu tun, sondern leitet sich vom altdeutschen Wort „smücke“ (= Schlüpferin) ab.

Aussehen

Die Mönchsgrasmücke wird gerade einmal 15 Zentimeter lang und ist somit etwas kleiner als ein Sperling. Das komplette Gefieder ist grün-grau mit bräunlichen Effekten, wobei die Oberseite grau und der Bauch eher olivfarben sind. Vor allem die Weibchen sind an den Seiten bräunlich gefärbt, wodurch sie von der männlichen Mönchsgrasmücke unterschieden werden können. Die Geschlechtsbestimmung bei der Vogelart wird aber auch durch die charakteristische Kopfplatte der Mönchsgrasmücke erleichtert: Während das Männchen eine tiefschwarze, namensgebende Kopfplatte hat, ist die des Weibchens rostbraun gefärbt.

Vorkommen

Die Mönchsgrasmücke liebt wie alle Grasmücken das Gebüsch und Gesträuch. Hier findet sie nicht nur kleinere Spinnen und Insektenlarven, sondern auch viele Beeren und Früchte. Deshalb ist die Mönchsgrasmücke in Deutschland weit verbreitet und auch in vielen Gärten zu entdecken.

Vogelbestimmungs-Tipp

Junge männliche Mönchsgrasmücken haben noch keine ausgeprägte schwarze Kopfplatte und können demnach leicht mit weiblichen Tieren verwechselt werden. Im ersten Winter wechselt die Farbe und so können mit etwas Glück Jungvögel mit zweifarbigen Kappen beobachtet werden.

Vogelbeobachtungs-Tipp

Wie alle Vogelarten aus der Familie der Grasmücken verfügt die Mönchsgrasmücke über einen charakteristischen Gesang, der besonders in der Brutzeit  laut und ausdauernd vorgetragen wird. Er besteht aus einer Kombination von schnatternden und zwitschernden Tönen, die in kurzen Strophen vorgetragen werden (Hörprobe >>>).

Foto: © Cristian Mihai – shutterstock.com

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