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Vogelwelt

Die Pünktchenente: Der Name ist Programm

Die Pünktchenente:  Der Name ist Programm

Ein ganz besonderes Gefieder präsentiert die Pünktchenente, mit ihren weißen Flecken auf grauem Grund. Sie wird auch als Affenente bezeichnet, was vermutlich an den fauchenden und grunzenden lauten liegt, die sie von sich gibt.

Aussehen

Es scheint, als wäre das dunkelgraue Gefieder der Pünktchenente mit zahlreichen weißen Flecken übersäht. Nicht ohne Grund wird der Vogel im Englischen „freckled duck“, also Sommersprossen-Ente genannt. In Wahrheit haben die Federn kleine weiße Spitzen, die sich von dem einheitlichen Grau absetzen. Der Schnabel der Ente ist grau bis blass-rosa. Während der Paarungszeit wandelt sich die Farbe des Schnabelansatzes der Männchen in ein kräftiges Rot. Damit wollen sie die Weibchen beeindrucken. 

Vorkommen

Die Pünktchenente lebt in Afrika. Genaue Bestandszahlen sind schwer zu ermitteln, da die Vögel überwiegend nachtaktiv sind. In Ost- und Südafrika wird der Bestand auf ca. 100.000 Individuen geschätzt. In Deutschland ist die Pünktchenente nicht freier Wildbahn anzutreffen, dafür aber in einigen Tierparks und Zoos, wie beispielsweise dem Berliner Tiergarten.

Tipps zur Beobachtung

Pünktchenenten mögen es nicht besonders, zu tauchen. Sie filtern ihre Nahrung lieber beim Schwimmen aus dem Wasser. Besonders gern haben sie Algen, Pflanzenteile, Würmer und Insekten. Die Enten halten sich meist in größeren Gruppen auf und verbringen den Tag auf Sand- und Schlammbänken, Baustämmen oder Felsen. Bis zu 100 Tiere halten sich gleichzeitig an Seen und Teichen auf.

Pünktchenenten schnattern nicht so hell und klar, wie wir es von unseren Stockenten gewohnt sind. Sie haben eine eher fauchende und grunzende Stimme, ihr Ruf ist ein harsches Ke-ke-ke.