Die Pünktchenente – Der Name ist Programm

Die Pünktchenente – Der Name ist Programm

Ein ganz besonderes Gefieder präsentiert die Pünktchenente, mit ihren weißen Flecken auf grauem Grund. Sie wird auch als Affenente bezeichnet, was vermutlich an den fauchenden und grunzenden lauten liegt, die sie von sich gibt.

Aussehen

Es scheint, als wäre das dunkelgraue Gefieder der Pünktchenente mit zahlreichen weißen Flecken übersäht. Nicht ohne Grund wird der Vogel im Englischen „ freckled duck“, also Sommersprossen-Ente genannt. In Wahrheit haben die Federn kleine weiße Spitzen, die sich von dem einheitlichen Grau absetzen. Der Schnabel der Ente ist grau bis blass-rosa

Vorkommen

Die Heimat der Pünktchenente liegt im Südosten und Südwesten Australiens. Hier bewohnen sie Sumpfgebiete, Lagunen und überschwemmtes Buschland, in der Trockenzeit auch größere Seen. In Europa ist die Ente ein beliebter Vogel in Zoos und Wildparks.

Verhalten und Wissenswertes

Pünktchenenten mögen es nicht besonders, zu tauchen. Sie filtern ihre Nahrung lieber beim Schwimmen aus dem Wasser. Besonders gern haben sie Algen, Pflanzenteile, Würmer und Insekten. Die Enten halten sich meist in größeren Gruppen auf und verbringen den Tag auf Sand- und Schlammbänken, Baustämmen oder Felsen. Bis zu 100 Tiere halten sich gleichzeitig an Seen und Teichen auf.

Während der Paarung wandelt sich die Farbe des blass-rosa Schnabelansatzes der Männchen in ein kräftiges Rot. Damit wollen sie die Weibchen beeindrucken. Nach der Paarung bauen sie ihrer Partnerin ein Nest, und lassen sie anschließend allein brüten. Sie gehen also eine kurze, monogame Beziehung ein.

Pünktchenenten schnattern nicht so hell und klar, wie wir es von unseren Stockenten gewohnt sind. Sie haben eine eher fauchende und grunzende Stimme.

 

Foto: Ed Dunens (Lizenz CC BY 2.0)

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