Stockente – erste Beobachtungserlebnisse

Stockente – erste Beobachtungserlebnisse

Die Stockente ist die größte und auch am weitesten verbreitete Entenart Europas. Manche Vogelbeobachter tun die Stockente als uninteressant ab, weil man sie so einfach sichten kann – doch besonders Kinder können durch die oft zutraulichen Vögel ihre Liebe zur Vogelbeobachtung entdecken.

Aussehen

Stockenten-Erpel im Prachtkleid kann man durch ihren grün-metallisch gefiederten Kopf, das weiße Halsband und den gelben Schnabel leicht von den Weibchen im schlichten hellbraunen Federkleid mit grau-braunen Schnabel unterscheiden. Die Weibchen sind durch eine dunkle Längsstreifung gut im Schilf getarnt. Im Flug werden sowohl bei männlichen als auch bei weiblichen Stockenten die blauen Flügelspitzen sichtbar.

In Juli und August wundert sich manch ein Vogelbeobachter, warum er keine Erpel sichten kann. Zu dieser Zeit legen die Erpel nämlich ihr Prachtkleid ab und wechseln ins Schlichtkleid. Sie sind dann von den weiblichen Stockenten nur noch durch ihre gelben Schnäbel zu unterscheiden.

Vorkommen

Wie bereits erwähnt ist die Stockente die am weitesten verbreitete Entenart in Europa. Tatsächlich ist sie auf der gesamten Nordhalbkugel verbreitet und kommt mittlerweile auch in Neuseeland und Australien vor. Da die Stockente sehr anpassungsfähig ist, findet man sie beinahe überall in der Nähe von Binnengewässern wie Seen und Teichen. Sie sind häufig in Städten, beispielsweise in Parks öder Kanälen zu beobachten.

Foto: © Fabio Sommaruga – Pixelio.de

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