Singschwan – Langhälsiger Trompeter

Singschwan – Langhälsiger Trompeter

Der Singschwan ist der etwas kleinere Verwandte des Höckerschwans. Er brütet in der osteuropäischen und sibirischen Taiga. Die Wintermonate verbringt der Singschwan gern auch in Mitteleuropa – und dann vorzugsweise an der Ost- und Nordseeküste sowie im norddeutschen Tiefland.

Sein Gefieder ist strahlend weiß. Im Unterschied zum Höckerschwan ist der Schnabel des Singschwans gelb und sein Höcker an der Stirn ist deutlich flacher. Am besten erkennt man den Unterschied jedoch am meist gerade gehaltenen Hals, der die typische S-Form des Höckerschwans vermissen lässt.

Seinen Namen hat der Singschwan wegen seiner posaunenartigen Rufe, die er gern und viel zum Besten gibt. Der Singschwan ist – außer in der Brutzeit – ein recht geselliger Zeitgenosse. In Deutschland können ihn Vogelbeobachter sehr gut an Flachwasserseen, seichten Küstenufern oder an langsam fließenden Gewässern mit guter Vegetation bestaunen.

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