Rotschwänzchen – der beliebte Hausrotschwanz

Rotschwänzchen – der beliebte Hausrotschwanz

Der Hausrotschwanz ist als Rotschwänzchen nicht nur bei Vogelbeobachtern bekannt und beliebt. Diese kleine und lebhafte Vogelart stammt ursprünglich aus dem Gebirge, ist aber mittlerweile auch in Menschennähe, beispielsweise im Garten und am Feldrand zu finden.

Aussehen

Der Hausrotschwanz ist geringfügig kleiner, vor allem aber schlanker als der Haussperling. Wie sein Spitzname „Rotschwänzchen“ ebenso wie der eigentliche Name „Hautrotschwanz“ vermuten lassen, hat dieser kleine Vogel einen rot gefärbten Schwanz, der oft auf und ab wippt. Das restliche Gefieder dieser Vogelart ist eher unscheinbar. Während die männlichen Rotschwänzchen ein schiefergraues bis beinahe schwarzes Gefieder haben, sind die Weibchen grau-braun gefärbt. Auf der Unterseite sind sowohl männliche als auch weibliche Vögel heller befiedert.

Vorkommen

Wie bereits erwähnt kommt der Hausrotschwanz ursprünglich aus dem Gebirge, mittlerweile ist er aber in allen Höhenlagen bis hin zur alpinen Höhenlage anzutreffen. Dabei bevorzugt das Rotschwänzchen eher offene Flächen mit übersichtlichem Gestrüpp und keinen geschlossenen Baumflächen. Dies hängt mit seiner Ernährung zusammen, denn der Hausrotschwanz ernährt sich hauptsächlich von am Boden lebenden Insekten, die der kleine Vogel im Rüttelflug oder Sturzflug fängt. Das Rotschwänzchen ernährt sich aber auch von Beeren.

Vogelbeobachtungs-Tipp

Der Hausrotschwanz ist ein Halbhöhlenbrüter und kann mit einem entsprechenden Nistkasten und etwas Glück in den heimischen Garten gelockt werden. So hat man die Möglichkeit, Rotschwänzchen im Umgang miteinander zu beobachten, da diese außerhalb der Balz- und Brutzeit eher einzelgängerisch veranlagt sind.

Vogelbestimmungs-Tipp

Junge Rotschwänzchen ähneln den weiblichen Tieren – auch einjährige männliche Jungtiere dieser Vogelart sehen teilweise noch weiblich aus. Zudem kann der Hausrotschwanz leicht mit dem Gartenrotschwanz verwechselt werden. Der männliche Gartenrotschwanz kann an seiner weißen Stirn und schwarzen Gesichtsmaske erkannt werden. Die weiblichen Rotschwänze sind schwieriger zu unterscheiden, jedoch hat der Gartenrotschwanz eine helle Kehle, die man beim Hausrotschwanz nicht beobachten kann.

Foto: © Steffi Pelz – pixelio.de

Diesen Artikel empfehlen

95 Kommentare

  1. claudia 8. Juni 2014 um 19:21

    ..es ist mir aufgefallen, dass ich in letzter zeit oft rotschwänzchen begegne, sie flattern wild, verspielt herumum und schnalzen vergnügt, es hat sogar ein exemplar in der näheren umgebung genistet (beim eingang unter einem balkon). angeblich sind die jungen bereits flügge und die balzzeit sollte eigentlich vorbei sein, was bedeutet das?

    • Christian Kolbe 8. August 2014 um 09:58

      Hallo Claudia! Das hat eigentlich nichts weiter zu bedeuten, als dass der Rotschwanz noch ein wenig länger braucht 🙂 Die angegebenen Daten in Lexika etc. sind ja oft nur Richtwerte.

  2. Rainer 17. Juli 2014 um 06:59

    Das hier ist ein wirklich informativer Artikel. Da seit kurzem ein solcher kleiner Hausrotschwanz über der Lampe unserer Terrasse anscheinend sein Nachtquartier eingerichtet hat wollte ich doch mal ein wenig mehr über unseren neuen Gast erfahren.

    • Christian Kolbe 18. Juli 2014 um 09:37

      Danke Rainer für dein Feedback!

  3. Nugget 26. Mai 2015 um 10:08

    Ich habe über meiner Markise ein Rotschwänzchennest. Die Jungen sind etwa 10 Tage alt und schon sehr groß. Meine Frage ist, bleibt die Mutter über Nacht bei den Jungen im Nest oder übernachtet sie sonstwo.

    Frieren die Jungen nachts ohne die Wärme der Mutter ?
    Danke für Ihre Antwort.
    Nugget

    • Christian Kolbe 29. Mai 2015 um 09:28

      Hallo Nugget,

      keine Angst – die Vogelmutter kümmert sich schon ausreichend um die Jungen. Gerade beim Hausrotschwänzchen sind nach dem Schlüpfen beide Eltern für die Brut verantwortlich und füttern die Nestlinge gerne auch abwechselnd. Wärme brauchen auch die geschlüpften Nestlinge noch von ihren Eltern, sodass gerade die Mutter nachts (und tagsüber) oft im Nest bleibt. Allerdings halten es die Jungvögel auch für kurze Zeitspannen alleine aus, vor allem, wenn sie sich gegenseitig wärmen können.

      Grüße aus der Redaktion!

  4. Jens Nissen 13. Juni 2015 um 18:26

    Bei uns haben Rotschwänzchen seit den 80er Jahren im Carport genistet und jedes Jahr gab es zu unserer Freude jeweils zwei Mal Junge. Letztes Jahr lagen zweimal drei Tote Rotschwänzchen-Küken tot auf dem Hof. Nackte Kücken, offenbar aus dem gut geschützten Nest geraubt oder gestoßen. Dieses Jahr fanden wir die erste Brut, 3 Küken, tot auf dem Hof. Offenbar bei den ersten Flugversuchen von Elstern getötet. Eine zweite Brut hat es danach in diesem Jahr nicht mehr gegeben. Das Nest ist leer. Und um das Haus herum vermissen wir die Rufe der Vogeleltern nach ihren Jungen. Vielleicht war es das mit unseren Gästen – fast 30 Jahre waren sie bei uns.

    • Christian Kolbe 15. Juni 2015 um 14:12

      Lieber Jens!

      Das wäre natürlich ein schmerzlicher Verlust! Trotzdem dürft ihr die Hoffnung nicht aufgeben: Es ist gut möglich, dass im nächsten Jahr ein neues Rotschwänzchen-Paar das Nest belegt und gegen Feinde zu verteidigen weiß. Normalerweise haben Rotschwänzchen eine sehr große Erfolgsrate beim Brüten, daher sind zwei Fehlversuche in Folge schon ein ungewöhnlicher Unglücksfall.

      Grüße aus der Redaktion!

  5. Kovacevic Rifet 23. Juni 2015 um 15:36

    Lieber Redaktion. for ungefer 5 tagen habe ich in dem luftungsofnung Rotschwänzchen Nest endekt. ales wahr gut biss heute. heute habe ich einen fon eltern tod gefunden. in nest sind 4 kuken. andere eltern fligt umeinender aber get nicht in nest. was soll ich tun???

    • Christian Kolbe 25. Juni 2015 um 17:23

      Hallo Kovacevic, ohje! Ich empfehle dir, dich schnellstmöglich an eine Vogelauffangstation oder einen Ortsverband vom Nabu zu melden ( https://www.nabu.de/wir-ueber-uns/organisation/kontakte/gruppen.html ). Vor Ort lässt sich sowas immer besser beurteilen und ein Profi kann dir sowieso besser helfen. In den meisten Fällen können wir Menschen nicht einfach so einen Vogel Zuhause pflegen (Wärme, passende Nahrung etc.). Viel Glück und Danke für deine Aufmerksamkeit! Beste Grüße aus der Redaktion

  6. Kovacevic Rifet 23. Juni 2015 um 15:37

    mein rechtschreibung ist schreklich dacheer weil ich ein bosnieer bin

  7. Hans-Jürgen Schröder 2. Juli 2015 um 14:05

    Hallo, seit mindestens zwei Wochen hat ein Pärchen Junge. Problem ist, gebaut in der Garage, deren hintere Tür immer offen steht, in der Ecke auf einem Karton mit 2m Zeltgestänge. Da ich im Moment kein Auto habe, ziemlich ungestört. Was mache ich nur wenn ich Ende Juli das Zelt benötige?? Sind die Jungen dann bereits flügge und weg?

    • Christian Kolbe 3. Juli 2015 um 09:44

      Hallo Hans-Jürgen,

      bei Rotschwänzchen bleiben die Jungen im Schnitt circa 15 bis 17 Tage im Nest. Wenn die kleinen Rotschwänzchen wirklich schon vor 2 Wochen geschlüpft sind, müssten sie Ende Juli lange ausgeflogen sein. Die Vogelfamilie bleibt dann zwar noch in der Nähe, aber das Nest wird nicht mehr gebraucht. Wenn du also wirklich Ende Juli einen Zelturlaub planst, dürfte das kein Problem sein. Sieh dann aber trotzdem noch einmal vorsichtig nach.

      Beste Grüße aus der Redaktion!

  8. Petra 4. Juli 2015 um 12:15

    Hallo.
    Bei uns haben sich die kleinen Vögel in der Garage ein Nest gebaut… vier kleine Babys lagen zuletzt noch im Nest. Nun liegen zwei davon rechts ungefähr 10 cm neben dem Nest auf einer Holzplatte, auf der auch das Nest gebaut wurde. Die Mutter saß zuletzt noch auf dem nest aber ich mache mir Sorgen um die zwei, die außerhalb liegen. Sie atmen noch aber sehen ziemlich gequält aus. Kann ich Ihnen irgendwie helfen?

    • Christian Kolbe 6. Juli 2015 um 09:48

      Hallo Petra!
      Leider kommt es in der Natur öfter vor, dass Eltern die schwächeren Jungen vernachlässigen oder gar verstoßen. Bei euren Rotschwänzchen kann es natürlich auch sein, dass sie schlicht aus dem Nest gefallen sind, in diesem Fall kann man ihnen wieder hineinhelfen. Ohne die elterliche Fürsoge haben die Küken praktisch keine Überlebenschance, daher ist schnelles Handeln gefragt. Konkrete Hinweise bekommst du am besten auf der Seite der Wildvogelhilfe, wo du auch die Nummer einer Vogel-Auffangstation in deiner Nähe findest. Aber wie gesagt: In so einer Notsituation ist keine Zeit zu verlieren!

      Grüße aus der Redaktion!

  9. Doris Herber 5. Juli 2015 um 16:54

    Seit 3 Jahren nisten und brüten die Rotschwänzchen im Stahlblock unseres Balkons. Es ist jedes Jahr ein tolles Schauspiel, was sie sich da liefern und ich könnte stundenlang beobachten. Ich habe dieses Jahr festgestellt,dass es 5 Nestjunge sind und sie fotografiert. Meine Frage:
    Sollte das Nest nach dem Verlassen der Junge entfernt werden oder kann ich es – wie bisher – in der geschützten Lage belassen?

    • Christian Kolbe 6. Juli 2015 um 09:41

      Liebe Doris,

      es gibt keine Grund, das Nest zu entfernen – außer, es stört dich selbst. In diesem Fall finden die Rotschänzchen im nächsten Jahr sicher einen neuen Standort. Da du aber so viel Freude an den Tieren hast, kannst du das Nest bedenkenlos an seinem bisherhigen Standort belassen, auch nach Ausflug der Jungen.

      Beste Grüße aus der Redaktion!

  10. Doris 6. Juli 2015 um 10:06

    Soeben stellte ich beim Blumengießen auf dem Balkon fest, dass eines der Nestjungen aus dem Nest gefallen war und auf meinem Oleanderstock lag. Ich hob es sanft auf und setzte es wieder ins Nest. Muss ich befürchten, dass es jetzt von den Eltern nicht mehr angenommen wird?

    • Christian Kolbe 6. Juli 2015 um 11:52

      Hallo nochmal, Doris!
      Keine Angst – dass von Menschen berührte Nestlinge von den Eltern nicht mehr angenommen werden, ist nur ein Vorurteil. Sollte das Junge dennoch nicht gefüttert werden, ist das nicht deine Schuld, dieses Verhalten ist bei Vögeln öfters zu beobachten. Sicher werden die Eltern das Junge aber einfach wieder unter ihre Fittiche nehmen.
      Beste Grüße.

  11. Doris 6. Juli 2015 um 13:11

    Danke zunächst für die Informationen.
    Meine Frage noch: Wie alt werden Rotschwänzchen generell?

    Gruß Doris

    • Christian Kolbe 6. Juli 2015 um 13:37

      Nichts zu danken, Doris! Generell haben Rotschwänzchen keine allzu hohe Lebenserwartung: Die meisten werden zwischen einem und drei Jahren alt, aber unter günstigen Umständen können sie auch durchaus älter werden.

      Grüße aus der Redaktion!

  12. Doris 6. Juli 2015 um 14:27

    Kommen denn immer die gleichen Rotschwänzchen zum Brüten ins vorhandene Nest oder sind es oft schon die Nachkommen.
    Fragen über Fragen!

    • Christian Kolbe 6. Juli 2015 um 14:55

      Beides ist möglich: Rotschwänzchen verwenden ihre Vorjahresnester gerne wieder, das gilt aber auch für ihre Nachkommen. Da die Pärchen jedoch normalerweise nur ein Jahr zusammenbleiben, ist es eher unwahrscheinlich, dass du seit drei Jahren genau dieselben Vögel auf dem Balkon beobachtest.

      Die Redaktion wünscht weiterhin frohes Beobachten!

  13. Barbara 9. Juli 2015 um 16:35

    Hallo, auch bei mir haben Rotschwänzchen in der Garage genistet. Gestern ist eines der Jungen aus dem Nest gefallen und seit heute hocken alle vier in einer Ecke auf dem Boden. Sie können hüpfen und auch ein wenig flattern. Meine Frage: Füttern die Eltern ihre Jungen auch dort weiter oder kann/sollte ich anderweitig aktiv werden? Besten Dank für eine Antwort…

    • Christian Kolbe 10. Juli 2015 um 09:26

      Hallo Barbara!
      Nach dem Ausfliegen kümmern sich die Eltern meist etwa 10 Tage um die kleinen Rotschwänzchen. Eigentlich musst du also nicht einschreiten. Wenn du den Jungvögeln helfen willst, dann halte Katzen von ihnen fern. Außerdem kannst du die Situation im Auge behalten: Sollten die Eltern nicht mehr zurückkehren, kannst du eine Vogel-Auffangstation kontaktieren.
      Beste Grüße aus der Redaktion!

  14. Natascha 11. Juli 2015 um 14:22

    Hier wurden gerade fast alle meine Fragen beantwortet .Wir haben seit ein paar Tagen in der Aussenwand der Scheune ein Nest und seit gestern sogar 2 Eier drin ,leider hat die Mama dort gebaut wo nächstes Jahr unser Balkon ist .Kann ich ihnen dann einfach eine Nisthöhle dort etwas neben an anbringen und vielleicht hoffen das sie sie wieder bewohnen? Wir haben bei uns eine große population an Vogelpärchen und es wäre schade wenn sie nicht mehr kämen .Lg aus dem Saarland

    • Christian Kolbe 13. Juli 2015 um 11:40

      Liebe Natascha,

      wenn der Neststandort nächstes Jahr nicht mehr verfügbar ist, dann wird sich die Rotschwänzchen-Familie ohne Weiteres ein neues Zuhause in der Nähe suchen. Mit einer Nisthilfe in der Nähe könnt ihr es probieren, es kann aber trotzdem sein, dass die Vögel das Selbstgebaute bevorzugen. Auf jeden Fall habt ihr Grund zur Hoffnung, dass die Rotschwänzchen trotz neuem Balkon in der Gegend bleiben.

      Grüße aus der Redaktion!

  15. alizza 16. Juli 2015 um 21:27

    Hallo, bei dem Rotschwänzchennest auf meiner Terrasse sind in den letzten Tagen beide Vogeleltern unaufhörlich hin und her geflogen um 4 hungrige Schnäbel zu füttern.
    Ich konnte sehen, dass die Jungen ihre Flügel ab und zu spreizen.
    Aber heute habe ich die Eltern kein einziges Mal gesehen. Habe vorsichtig ins Nest geschaut – nur ein Küken sitzt noch darin. Was kann da los sein?
    Liebe Grüße aus Österreich

    • Christian Kolbe 17. Juli 2015 um 11:47

      Hallo alizza, sowas kann viele Gründe haben. Höchstwahrscheinlich ist es zu schwach, um flügge zu werden. Kontaktiere am besten einen Vogelschutzverein oder eine Vogelauffangstation in deiner Nähe, um auf Nummer sicher zu gehen. Beste Grüße aus der Redaktion!

  16. Anja 8. August 2015 um 12:47

    Bleibt die Hausrotschwanzfamilie bis zum Wegzug gemeinsam im Revier. Ist die 1. Brut schon Richtung Süden unterwegs?

    • Christian Kolbe 11. August 2015 um 10:52

      Hallo Anja. Der Hausrotschwanz ist ein Teilzieher, das heißt, dass nicht alle in den Süden verschwinden. Der Teil aber, den es in den Süden zieht, verlässt Deutschland meist so um September/Oktober herum. Beste Grüße aus der Redaktion!

  17. Rolf & Wendy 17. August 2015 um 20:03

    Hallo Christian,
    Wir haben auf unserer Bootstour durch Frankreich ein Rotschwänzchen Kueken gefunden, etwa 5-7 Tage alt. Es war aus dem Nest gefallen und ware umgekommen. Wendy hat es mit einer varierten Kost sowie Spinnen und Fliegen gefuettert und Wasser gegeben. Das Rotschwänzchen ist jetzt nach 5 Wochen fast erwachsen und frisst mit Vorliebe auch Salate und Karotten. Ich habe fuer unser neues crew Mitglied einen kaefig besorgt. Wir haben viel Spass damit. Die Zeit ist jedoch gekommen, den Vogel zurueck in die freie Natur fliegen zu lassen. Wird er/sie ohne unsere Fuetterungen ueberleben? Wo sollten wir ihn fliegen lassen? Noch immer erzaehle ich gerne unseren Freunden: „Meine Frau hat jetzt einen Vogel“.
    Herzlichst
    Rolf

    • Christian Kolbe 18. August 2015 um 10:45

      Hallo Rolf,

      vielen Dank, dass du eure Geschichte mit uns geteilt hast. Wir freuen uns sehr, dass euer „Crew Mitglied“ sich so gut macht. Für das Freilassen gibt es eine Sache, die ihr beachten könnt: Schaut auf den Wetterbericht und lasst den Vogel möglichst dann frei, wenn ein paar schöne Tage bevor stehen. Dann hat er genügend Möglichkeit, selber Insekten zu finden. Wie der Vogel auf die wiedergewonnene Freiheit reagiert, ist durchaus unterschiedlich. Stellt den offenen Käfig einfach raus / auf den Balkon, öffnet das Türchen und haltet euch zurück. Im besten Fall habt ihr eine Voliere, zu der der Vogel wieder zurückkehren kann. Ansonsten könnt ihr an der Stelle, wo der Vogel freigelassen wurde, ein wenig Wasser und Futter bereitstellen, um den Start ins neue Leben zu erleichtern. Weitere Tipps findet ihr bei der Wildvogelhilfe: http://www.wildvogelhilfe.org/aufzucht/auswilderung.html

      Wir wünschen eurem „Crew Mitglied“ einen hervorragenden Start in die Natur 🙂
      Beste Grüße aus der Redaktion!

  18. Hildegard 22. September 2015 um 09:58

    Hallo, hatte in meinen Garten alle Jahre in einen Nistkasten Rotschwänzchen im anderen Meisen. 2011 wurde die Gartenanlage aufgelöst, bekam im gleichen Jahr einen Neuen, leider bleiben hier meine Nistkästen leer. Ein Rotkehlchen kommt sobald ich grabe dem ich nun Mehlwürmer kaufte und füttere, so war es auch in der Zeit als eine Amsel brütet, sie hat mich regelrecht angebettelt, aber ich vermisse Rotschwänzchen und warum in diesen Garten die Nistkästen nicht angenommen werden.
    LG

    • Christian Kolbe 23. September 2015 um 10:45

      Hallo Hildegard,
      danke, dass du deine Geschichte mit uns geteilt hast. Ja, nach einem Umzug von einem Garten zu einem anderen ist es sicher nicht leicht. Die Bedingungen ändern sich und man weiß noch nicht genau, was einen erwartet. Und natürlich gehören auch immer Glück und Geduld dazu, dass ein Rotschwänzchen-Paar das neue Gartengebiet kreuzt. Man kann dem Glück nur insofern auf die Sprünge helfen, indem man versucht, die Umgebung so Rotschwänzchen-freundlich wie möglich zu gestalten. Sie ernähren sich z.B. gerne von Beeren und Insekten in Bodennähe. Beerensträucher anpflanzen (nicht zu dicht! Wenn nicht schon vorhanden) könnte helfen oder auch ein Insektenhotel. Schau doch mal in unserem Artikel dazu, ob das was für dich wäre.
      Viele Grüße und nicht den Mut verlieren!

  19. Kiki 6. Mai 2016 um 12:41

    Hallo. Ich habe auf meiner Terrasse zu meinen Nachbarn eine selbstgebaute Mauer, in welche ich auf Höhe von ca einem Meter einen Weinlagerstein eingelassen habe. Seit mehreren Jahren nisten dort Rotschwänzen. Im ersten Jahr waren es 5 Junge. Als sie schon richtige kleine flauschige Flummis waren, hatte ich plötzlich immer wieder eines auf meiner Terrasse hocken. Entweder war zu wenig Platz im Nest, oder es wurde einfach verstoßen. Ich hab es 3x wieder ins Nest gesetzt, danach war es komplett verschwunden. 2 Tage später wurde das gesamte Nest (vermutlich von Katze oder Marder) nachts aus dem Weinlagerstein gerissen und alle Küken aufgefressen. Die Blutspuren und -spritzer waren der Horror für mich. Seitdem wird trotzdem jedes Jahr aufs Neue gebaut und gebrütet und jedes Jahr das gleiche. Entweder wird das Nest schon vorm Schlüpfen oder kurz danach geplündert. Was kann ich nur tun, dass es nachts nicht ausgeraubt wird?

    • Christian Kolbe 6. Mai 2016 um 15:02

      Hallo Kiki,

      leider können wir als Redaktion diese Frage nicht beantworten und bitten dich daher, dich an den Naturschutzbund in deiner Nähe zu wenden. Wir freuen uns natürlich sehr, wieder von dir und den Rotschwänzen zu hören.

      Herzliche Grüße aus der Redaktion.

  20. Veit Gruhn 16. Mai 2016 um 16:28

    Ich habe ein Vogelnest von Hausrotschwänzen in meinem Briefkasten entdeckt. Darin befinden sich keine Eier. Kann ich das Nest umplazieren, zum Beispiel in einen Nistkasten, der sich etwa einen Meter neben dem Briefkasten befindet?
    Ich habe Sorge, dass unüberlegter Posteinwurf, Reklame etc das Vogelnest im Briefkasten beschädigen könnten.

    • Christian Kolbe 18. Mai 2016 um 12:37

      Hallo Veit,

      danke für deine Beobachtung!

      Eine Lösung für dein Problem wäre, deine Post für die Brutzeit woanders unterzubringen. Du könntest einen Korb oder eine Kiste neben den Briefkasten stellen und am Briefkasten einen Hinweis für den Postboten anbringen. Dass die Hausrotschwänze ihr Nest auch nach der Umplatzierung noch annehmen werden, ist zwar nicht völlig unmöglich, aber wir können es dir leider auch nicht garantieren. Im Zweifel kannst du dich auch an den örtlichen Tierschutz oder den NABU wenden.

      Beste Grüße aus der Redaktion!

  21. Thomas H 17. Mai 2016 um 09:55

    Hallo. Meine freundin hatte seit gestern ein Rotschwänzchennest auf ihrem Balkon. Leider wurde es am Morgen von einem Buntspecht geplündert. Jetzt will sie sich einen für Halbhöhlenbrüter geeigneten, spechtsicheren Nistkasten kaufen. Kann mir evtl. jemand einen Tipp geben wo sie sich solch einen Nistkasten kaufen kann?

    Danke im Voraus!

    • Christian Kolbe 18. Mai 2016 um 12:42

      Hallo Thomas,

      danke für deine Nachricht!

      Wir haben hier bei Vogel und Natur vor einiger Zeit eine Bauanleitung für einen Nistkasten veröffentlicht, gib mal einfach „Nistkasten“ in der Suchspalte auf der Startseite ein! Ansonsten kann deiner Freundin sicher in einer Zoo- oder Tierhandlung weitergeholfen werden, oder ihr kontaktiert den NABU.

      Beste Grüße aus der Redaktion, auch an deine Freundin!

  22. Gudrun 20. Mai 2016 um 22:25

    Seit Jahren erfreuen wir uns an diesen kleinen putzigen Piepmätzen, die jedes Jahr ihr Nest bei uns immer an einer anderen Stelle bauen. Dieses Jahr haben sie aber einen besonderen Platz gefunden. Unsere Gartengeräte hängen unterm Schauer an der Stallwand. Hinter einer großen Schaufel haben die Rotschwänze dieses Jahr gebrütet.Das Elternpaar ist den ganzen Tag über bemüht die kleinen Schnäbel zu stopfen. Knapp 2m davon direkt unterm Dach sind wie schon seit Jahren Schwalben. Und es gibt zwischen diesen Vogelarten kein Problem. Ich bin nur beunruhigt, weil im Nachbargarten Elstern ihr Zuhause haben, die bekanntlich nicht den besten Ruf haben. Im vorigem Jahr konnten wir bei uns auch Amseln beim Brüten beobachten. Wir haben zwei Vogelhäuschen angebracht, die aber zum Brüten von keiner Vogelart angenommen werden. Woran kann das liegen?

    • Christian Kolbe 25. Mai 2016 um 14:45

      Hallo Gudrun,

      wenn eure Rotschwänze sich dieses Jahr einen so besonderen Brutplatz ausgesucht haben, sollte es da doch weder mit Elstern noch anderen Vögeln Probleme geben.
      Dass Vogelhäuser nicht angenommen werden, kann verschiedene Ursachen haben, im nächsten Jahr kann das schon wieder ganz anders aussehen.

      Liebe Grüße aus der Redaktion!

  23. Claus Elvers 20. Mai 2016 um 23:27

    In einem Hausrotschwanz-Nest sind vor ca. zwei/drei Tagen vier oder fünf Junge geschlüpft. Seit vorgestern abend beobachte ich (mittels Aufzeichnungen einer Überwachungskamera), dass das Männchen das Weibchen zum Abend hin häufig vom Nest weg lockt und dass beide Elternteile dann, so ungefähr ab 20 Uhr, gemeinsam für längere Zeit weg bleiben. Das Weibchen scheint irgendwann am frühen Morgen (vor Sonnenaufgang) zum Nest zurück zu kehren. Folglich ist das Nest zwischendurch für einige Stunden nicht ‚betreut‘. Im Moment sind es z.B. gerade gut dreieinhalb Stunden am Stück.. Müssten die noch sehr kleinen Küken nicht eigentlich, und zwar gerade nachts, die meiste Zeit behudert werden? Falls – was meine größte Sorge ist – das Elternpaar das Nest aus irgendeinem Grunde aufgeben sollte; welche Maßnahmen kann ich ergreifen? Sollte ich mir z.B. einen Brutapparat o.ä. besorgen? Falls ja, wo kann man sowas kaufen?

    • Christian Kolbe 25. Mai 2016 um 14:49

      Hallo Claus,

      danke für deine Beobachtungen!

      Hausrotschwänze tragen nach dem Schlüpfen der Jungen oft die Kotbälle der Kleinen weit weg vom Nest, vermutlich, damit Nesträuber nicht auf das Nest aufmerksam werden. Wahrscheinlich sind die Altvögel in dieser Mission so lange unterwegs. Dass sie ein Nest mit lebenden Jungen aufgeben, ist äußerst unwahrscheinlich.

      Liebe Grüße aus der Redaktion!

  24. Gabriela Kräutlein 21. Mai 2016 um 14:54

    Hallo! In einer Nische des Hausgiebels haben sich Rotschwänzchen eingenistet und inzwischen sind die Jungen wohl geschlüpft. Das Nest kann ich leider nicht einsehen, da es an einer für mich nicht erreichbaren Stelle liegt. Erst flog nur das Weibchen fleißig mit Futter im Schnabel unermüdlich hin und her. Das war sehr scheu und flog sofort weg, wenn es mich irgendwie bemerkte, sogar wenn die Balkontür geschlossen war und ich mich nur hinter der Fensterscheibe bewegte. Seit gestern hat sich das Männchen dazu gesellt und beteiligt sich an der Futterversorgung für die Jungen. Seitdem das Männchen da ist, bin ich auf meinem Balkon unerwünscht. Sogar wenn ich mehrere Meter vom Nest entfernt bin, fliegt das Männchen regelrechte Attacken auf mich. Bei Wäscheaufhängen heute früh musste ich sogar den Kopf einziehen, weil der Vogel im Sturzflug auf mich zu raste. Sobald ich meinen Balkon betrete, ist das Männchen da und macht so schnalzende Geräusche, ich weiß nicht, wie ich das genau beschreiben soll. Auf jeden Fall scheinen die Rotschwänzchen mich als Bedrohung anzusehen, obwohl ich mich aus Rücksicht schon nur noch auf der rechten Balkonhälfte aufhalte. Ist es eigentlich normal, dass Rotschwänzchen ein so aggressives Verhalten an den Tag legen? Herzlichen Dank für Ihre Antwort.

    • Christian Kolbe 25. Mai 2016 um 14:54

      Hallo Gabriela,

      danke, dass du trotz des Stresses so geduldig mit den Vögeln bist!
      Ob alle Rotschwänzchen derart agressiv ihr Nest verteidigen, können wir nicht mit Sicherheit sagen, aber sie tun es auf jeden Fall nicht mit böser Absicht, sondern um ihre Jungen zu schützen. Dass das nun gerade auf deinem Balkon sein muss, ist etwas Pech. Aber wenn die Jungen schon geschlüpft sind, sollte es jetzt noch maximal zwei Wochen dauern, bis du wieder deine Ruhe hast.

      Liebe Grüße aus der Redaktion!

  25. Anne Kielblock 24. Mai 2016 um 22:45

    Hallo liebe Freunde mit und ohne Vogel!

    Wir haben in einem Holzkasten über der Terrasse ein Nest von Garten- oder Hausrotschwänzen.
    Im letzten Jahr waren wir neu eingezogen und im ersten Moment etwas von dem Tickern genervt.
    Wir haben Kurt und Heinz lieben gelernt und mittlerweile haben sie 3 dicke Babies….
    Wenn wir auf der Terrasse sitzen, trauen sich die beiden nicht zum Füttern ins Nest. Sollten wir die Kaffeetafel verlegen oder halten die drei Plüschbälle es kurzzeitig ohne Nahrung aus?
    Kurt und Heinz machen immer ziemlichen Krach, schlucken dann das Futter runter und halten sich fern.
    Manchmal fliegen sie auf unserer Augenhöhe wie ein Kolibri und man hat das Gefühl, sie schimpfen mit uns.
    Einerseits lustig, aber die Frage nach dem Wohlergehen der drei Kleinen bleibt.
    Danke für eine kurze Antwort.
    Liebe Grüße
    Anne

    • Christian Kolbe 25. Mai 2016 um 15:05

      Hallo Anne,

      wenn ihr nicht 7 Tage die Woche den ganzen Tag lang auf der Terasse sitzt, sollten Kurt und Heinz es trotz eurer Anwesenheit schaffen, ihre Jungen durchzubringen. Vielleicht gewöhnen sich die beiden ja im Laufe der Zeit doch noch an euch?
      Im Zweifel könnt ihr während der zwei Wochen die es dauert, bis die Jungen ausfliegen können, ja doch etwas öfter drinnen Kaffee trinken.

      Liebe Grüße aus der Redaktion!

  26. Barbara 26. Mai 2016 um 17:17

    Hallo liebe Vogelfreunde,

    wir haben oberhalb der Garagennebentür ein Nest mit Rotschwänzchen. Wir können das Nest nicht einsehen, wissen also nicht, wie viele Jungen geschlüpft sind. Aber wir sind uns sicher, dass seit etwa vier Tagen nur noch der Vogelvater zum Füttern kommt, und zwar unermüdlich, von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Die Vogelmutter ist vielleicht einer Katze zum Opfer gefallen. Kann ein Elternteil allein es schaffen, die Jungvögel durchzubringen? Wie können wir ihn dabei unterstützen?

    Vielen Dank für eine Antwort!

    • Christian Kolbe 27. Mai 2016 um 10:20

      Hallo Barbara,

      schön, dass du dich um die kleinen Rotschwänze sorgst. Wir können dich beruhigen. Zur Not kann ein Elternteil es allein schaffen, die Jungvögel durchzubringen.

      Viele Grüße aus der Redaktion.

  27. Kathrin 27. Mai 2016 um 10:45

    Wir haben seit letztem Jahr einen Kater, den wir mit einer Woche gefunden und aufgepäppelt haben. Er ist ein Freigänger, der aber nachts im Haus ist. Jetzt nisten in den angrenzenden Grundstücken zwei Rotschwanzfamilien und die Kleinen werden jetzt flügge. Leider hat unser Kater die Nester entdeckt und macht nun Jagd auf die Kleinen. Gegen die ausgewachsenen schnellen Flieger hat er keine Chance. Wir haben ihn nun zwei Tage im Haus gelassen aber wir möchten es ihm auch nicht wochenlang verwehren, rauszugehen. Er jammert unaufhörlich. Wie lange dauert es, bis die Kleinen so versierte Flieger sind wie die Großen? Eie würden Sie mit dem Problem umgehen?

    • Christian Kolbe 30. Mai 2016 um 10:02

      Hallo Kathrin,

      normalerweise dauert es zwei Wochen, bis die Jungen fliegen können. Wie hoch liegen denn die Nester? Hat euer Kater eine reale Chance, da ranzukommen? Tretet auf jeden Fall mal mit den Nachbarn in Kontakt, vielleicht können sie auch noch etwas unternehmen, um die Nester zu schützen. Manche Katzen lassen es sich auch mal gefallen, mit Katzenleine und unter Aufsicht nach draußen zu gehen, aber vielleicht lässt sich das in eurem Fall ja vermeiden.

      Liebe Grüße aus der Redaktion!

  28. Silke 30. Mai 2016 um 15:31

    Auf einem Stahlträger über einer nach aussen hin offenen Pferdebox sind in einem alten Mehlschwalbennest junge Rotschwänzchen, ich denke schon fast flügge. Meine Frage: Können die gleich fliegen wenn sie das Nest verlassen oder hocken sie tagelang auf dem Boden und werden dort noch flugunfähig von den Eltern versorgt? Dann hätten sie mit den Pferdehufen (und auch den Katzen) schlechte Karten. Ich könnte in dem Fall zur Not die Box ein paar Tage zulassen um Katzen und Pferd auszusperren … Was meint Ihr? Möchte meine erste Brut so gut wie möglich beschützen.
    Gruss Silke

    • Christian Kolbe 1. Juni 2016 um 11:00

      Hallo Silke,

      normalerweise machen die Kleinen keine solchen Zwischenstopps, zumindest nicht auf dem Boden. Nachdem sie das Nest verlassen haben, werden sie allerdings noch einige Tage von den Eltern mit Futter versorgt und warten auf recht bodennahen Plätzen (zB Zäunen) auf sie, wo Katzen schon mal zum Problem werden können.

      Liebe Grüße aus der Redaktion!

  29. Hans Drechsle 3. Juni 2016 um 06:41

    Wir haben bei uns ein brütendes Rotschwanzpärchen. Es ist schön, ihnen beim turteln zuzusehen. es interessiert mich ob sich Rotschwanzpärchen, wie so viele Vögel treu sind, oder ob sie jedes Jahr einen neuen Partner suchen ?

    Viele Grüße
    Hans

    • Christian Kolbe 8. Juni 2016 um 10:33

      Hallo Hans,

      für gewöhnlich führen Rotschwänzchen eine monogame Saisonehe, das heißt, sie bleiben einander zwar für die Zeit der Brutsaison treu, suchen sich aber im nächsten Jahr meist einen anderen Partner. Es kann aber auch vorkommen, dass ein Paar in mehreren Jahren gemeinsam Junge aufzieht.

      Liebe Grüße aus der Redaktion!

  30. Hans 4. Juni 2016 um 17:11

    Hallo,
    Bei uns sind Rotschwänzchen mit ihrem Nachwuchs in einen Nistkasten eingezogen. Wie lange bleiben die Jungen ungefähr nach dem Schlüpfen im Kasten?

    • Christian Kolbe 6. Juni 2016 um 13:24

      Hallo Hans,

      nach dem Schlüpfen dauert es noch circa 14 Tage, bis die Jungen flügge sind.

      Liebe Grüße aus der Redaktion!

  31. Stephan 10. Juni 2016 um 19:37

    Gestern hat ein Rotschwanz unter der Markise direkt über meiner Balkontüre zu bauen angefangen. Heute ist er schon richtig weit. Der Balkon ist nicht gross und ich trinke gern ein Feierabend-Weissbier dort. Kommen wir klar oder wieviel Störungen lässt sich der Vogel pro Tag gefallen? Was kann ich futtertechnisch als Friedensangebot auslegen?

    • Christian Kolbe 13. Juni 2016 um 10:44

      Hallo Stephan,

      Rotschwänze brauchen normalerweise zwei Wochen zum Brüten und danach dauert es weitere zwei Wochen, bis die Jungen flügge sind. Am besten ihr testet einfach mal aus, wie die Vögel auf eure Anwesenheit auf dem Balkon reagieren, solange ihr dort nicht stundenlang laute Musik hört oder ähnliches, sollte das eigentlich in Ordnung gehen. Manche Rotschwänze reagieren auch aggressiv auf Menschen, weil sie ihr Nest schützen wollen, das ist aber von Vogel zu Vogel unterschiedlich.
      Futter besorgen sich die Vögel eigentlich selbst, aber ihr könntet auf einem erhöhten und stabilen Standort eine flache Schale mit Wasser als Vogelbad und -tränke aufstellen, denn viele Vögel verdursten in den warmen Monaten.

      Liebe Grüße aus der Redaktion!

  32. Silke 18. Juni 2016 um 15:13

    Hallo
    Erstmal großes Lob für die tolle Website😊
    Bei uns brütet auch ein Päärchen.
    Aber ich beobachte immer nur 2 Weibchen beim Insekten jagen.Das Männchen habe ich schon Monate nicht mehr gesehen.
    Und dann habe ich es auch nur 1x entdecken können.
    Sitzt das Männchen immer auf dem Nest?

    • Christian Kolbe 20. Juni 2016 um 09:23

      Hallo Silke,

      danke für dein Lob!
      Möglicherweise handelt es sich bei den beiden Vögeln ja um Männchen und Weibchen, deren Gefieder nicht ganz so unterschiedlich ist? Das kann manchmal etwas variieren. Und so lange die Jungvögel versorgt werden, sollte doch alles in Ordnung sein.

      Liebe Grüße aus der Redaktion!

  33. Pluri 20. Juni 2016 um 17:02

    wir haben ein Nest mit 4 Jungvögeln an unserer Gartenhütte(….auf unserem Aussenlautsprecher, der jetzt erstmal pause hat)
    Die Jungvögel sind schon so groß, das sie im Nest aufeinander sitzen.

    Papa und Mama „Rotschwanz“ sind schon fast zutraulich und lassen sich durch uns Gott sei Dank nicht stören. Ich beobachte die beiden den ganzen Tag Männchen kommt mit Futter im Schnabel hüpft hin und her und Schnalzt bis Weibchen kommt dann füttert Weibchen Junge bedanken sich lauthals dann füttert Männchen und das im ca 10 Minuten Takt.
    Hoffentlich darf ich dabei sein (natürlich in sicherer Entfernung), wenn die Jungvögel ausfliegen. Ich weiß jetzt schon das sie mir fehlen werden.

    • Christian Kolbe 22. Juni 2016 um 12:50

      Hallo Pluri,

      schön, dass du so unvergessliche Erlebnisse mit der Rotschwänzchenfamilie hattest! Wir wünschen Dir, dass Du beim Ausfliegen dabei sein kannst und dass im nächsten Jahr wieder ein Rotschwänzchenpaar bei euch nistet.

      Liebe Grüße aus der Redaktion!

  34. Andrea 24. Juni 2016 um 23:42

    Hallo,
    seit Anfang Juni (ca 6.6.) brütete ein Rotschwanzpärchen in unserem Nistkasten. Wir schauten zu Beginn einmal kurz in den Nistkasten hinein und entdeckten sechs Eier.
    Anfang dieser Woche (20./21.6) begann die Rotschwanzmama mit dem Füttern, also mussten die Küken geschlüpft sein…
    Ich bin jeden Tag auf unserer Terrasse und beobachte das Füttern voller Freude. Heute jedoch war keiner der beiden Rotschwanzeltern mehr da. Das hat mich sehr verwundert, gestern morgen herrschte noch ein reges Treiben und heute totale Stille.
    Da ich mir Sorgen machte um die evtl. auf sich allein gestellten Küken, fotografierte ich vorsichtig in den Nistkasten hinein und zu meiner Überraschung sah ich heute abend in dem Nest lediglich ein Ei (aus dem vlt kein Junges geschlüpft ist?), ansonsten war das Nest leer!!
    Was kann denn hier vorgefallen sein??
    Gestern mittag herrschten ja Temperaturen um die 35 Grad und der Nistkasten war seitlich leider der vollen Mittagssonne ausgesetzt. Kann es sein, dass die Küken das nicht überstanden haben? Aber wo sind sie jetzt? Werden tote Küken von den Eltern aus dem Nistkasten getragen? Ich mache mir jedenfalls große Vorwürfe, dass ich die Hitze für die Vogelkinder anscheinend total unterschätzt habe.
    Traurige Grüße
    Andrea

    • Christian Kolbe 27. Juni 2016 um 10:26

      Hallo Andrea,

      zunächst solltest du dir keine Vorwürfe machen. Schon dadurch dass du einen Nistkasten aufgehangen und die Vögel beobachtet hast, hast du doch viel für sie getan. Manchmal ist es leider so, dass die Brut nicht beendet werden kann, das kann verschiedene Gründe haben. Vielleicht hat ein anderes Tier die Jungen entdeckt und gefressen und aus dem verbliebenen Ei ist kein Junges geschlüpft.
      Was die Hitze angeht, könntet ihr ja bei euch eine flache Schale mit Wasser auf einem gut anfliegbaren Platz aufstellen und ein paar Holzstücke oder Steine als Sitzplätze hineinlegen. Das gibt eine gute Vogeltränke ab!

      Liebe Grüße aus der Redaktion!

  35. Christine 29. Juni 2016 um 20:31

    Hallo,
    ich bin am Verzweifeln.
    Unter unserem Vordach nistet seit Jahrzehnten der Hausrotschwanz. Noch nie hatten wir ein Drama wie in den letzten 2 Jahren.
    Letztes Jahr wurde das Nest ausgeraubt.
    Dieses Jahr lagen gestern 2 tote Jungvögel von 5en im Eingang.
    Heute Abend habe ich einen lebenden auf dem Fußboden angetroffen. Aufgrund des Ratschlags vom Nabu habe ich ihn wieder mit Handschuhen zurück ins Nest gesetzt, wo nur noch ein weiterer sitzt. Einer ist also auf andere wundersame Weise verschwunden. Jetzt sitzt der, den ich hoch gesetzt habe, schon wieder unten, nach nur einer Stunde. Er piept nicht mal mehr aufgeregt sondern atmet nur noch flach.
    Der im Nest ist aber sicher kein Kuckuck, sondern auch ein ganz normaler Rotschwanz.
    Ich habe Angst dass alle streben werden. Die beiden Eltern sind immer in der Nähe und bringen auch Futter.
    Ungeziefer konnte ich keines sehen.
    Kann ich denn überhaupt irgendetwas Sinnvolles tun?

    • Christian Kolbe 1. Juli 2016 um 09:02

      Hallo Christine,

      manchmal müssen wir der Natur einfach ihren Lauf lassen, auch wenn es sehr schwer fällt. Vielleicht ist das verbliebene Junge im Nest bereits so stark, dass es das andere im Futterkampf aus dem Nest schubsen kann.
      Wir würden ja vorschlagen, dass ihr versucht den herausgefallenen Rotschwanz aufzupäppeln, aber das Problem ist, dass er dann wahrscheinlich eine Fehlprägung auf euch durchmachen würde. Das heißt, er würde euch als seine Artgenossen sehen, ungern wegfliegen und sich unnatürlich nah an Menschen heranwagen. Es bräuchte mindestens einen zweiten Vogel, der mit ihm aufgezogen wird.

      Aber es kommen ganz bestimmt auch wieder bessere Phasen für die Rotschwänze und wir wünschen ihnen und euch von Herzen alles Gute!

  36. Lena Kruse 8. Juli 2016 um 06:59

    Guten Tag,

    auch von mir ein dickes Lob für die vielen Informationen und informativen Antworten auf die vielen gestellten Fragen.

    Bei uns im Carport brütet ein Rotschwänzchen Pärchen. Es sind 4 Küken, die Elterntiere schaffen unaufhörlich Nahrung heran und die Schreie der Brut hört man durch die ganze Nachbarschaft.

    Wir haben gestern eine GoPro Kamera aufgehängt um die Tiere kurzzeitig zu beobachten. Ich hoffe die Jungtiere schaffen die ersten Tage auf dem Boden, ohne den Katzen zum Opfer zu fallen.

    Viele Grüße

    Lena Kruse

  37. Elke 10. Juli 2016 um 10:54

    Hallo
    Was kann ich tun?
    Gerade komme ich in den Garten und wieder ist das rotschwänzchennest ausgeräumt worden.
    Wenn ich ein Maschendrahtzaun außen rum machen. Gehen dann die Rotschwänzchen wieder rein. Dies ist jetzt das 3. Mal in Folge. Letztes Jahr haben wir ein überlebendes mit der Hand aufgezogen.
    Es gibt Greifvögel und Elstern in der Nachbarschaft.

    Liebe Grüße Elke

    • Christian Kolbe 11. Juli 2016 um 11:08

      Hallo Elke,

      auch wenn es gewiss nicht schön ist, diese Dinge mitzubekommen, ist es nicht immer nötig oder ratsam, dass der Mensch in die Geschehnisse der Natur eingreift. Fressen und Gefressen werden gehört leider zum Leben dazu und es gibt genug Rotschwänzchen, die glückliche Bruten aufziehen. Mit dieser Bauanleitung: https://www.nabu.de/vogelschutz/nisthilfen/hoehlenbrueter_kasten.pdf könnt ihr aber natürlich versuchen, den Vögeln einen sicheren Nistkasten zu bieten.

      Beste Grüße aus der Redaktion!

  38. Katrin 11. Juli 2016 um 22:13

    Hallo Christian
    Heute sass in unserem Garten ein Rotschwänzchenjunges, welches noch nicht Fliegen konnte, ansonsten jedoch recht kräftig ausgesehen hat. Die Eltern haben das Kleine weiterhin gefüttert. Da es viele Katzen im Quartier hat und eine bereits um das Kleine rumgeschlichen ist, haben wir es auf den Balkon hochgenommen, wo es weiterhin von den Eltern versorgt wurde. Leider hat es das Kleine nicht lange dort ausgehalten und ist runtergehüpft. Durch das laute Kommunizieren zwischen dem Jungen und den Eltern ist ein Kater auf das Kleine aufmerksam geworden und hat es sich sofort geholt. Ich habe mir Vorwürfe gemacht, dass wir in die Natur eingegriffen haben. Was sollten wir in so einem Fall das nächste Mal machen? Es gibt sehr viele Katzen im Quartier und wegsperren ist keine Option.
    Liebe Grüsse, Katrin

    • Christian Kolbe 13. Juli 2016 um 10:17

      Hallo Katrin,

      auch wenn es gewiss nicht schön ist, diese Dinge mitzubekommen, ist es nicht immer nötig oder ratsam, dass der Mensch in die Geschehnisse der Natur eingreift. Fressen und Gefressen werden gehört leider zum Leben dazu und es gibt genug Rotschwänzchen, die glückliche Bruten aufziehen. Wenn dort ein Katzenbaby gesessen hätte und ein wiederum größeres Beutetier aufgetaucht wäre, hättet ihr das Katzenbaby ja sicher auch retten wollen, und so weiter. Es ist mehr als verständlich, dass ihr helfen wolltet, aber manchmal ist ein Katzengebiet eben ein Katzengebiet.

      Beste Grüße aus der Redaktion!

  39. Martina 18. Juli 2016 um 20:11

    Hilfe!

    Schon zum 3.Mal ist ein Rotschwänzchen Baby aus dem Nest gefallen und bei uns auf den Balkon gelandet. Die ersten zwei haben es nicht überlebt aber der dritte saß da und hat gepiept. Er hat noch nicht alle Federn. Leider ist das Nest viel zu weit oben, wir können ihn nicht einfach wieder reinsetzen. Jetzt hab ich ihn in eine kleine Schachtel gesetzt, indem ein Wollsocken ist und ein Taschentuch darüber, und habe ihn auf den nächsthöheren Balken getan.
    Wird er da erfrieren ? Wird die Mutter ihn überhaupt füttern?

    Liebe Grüsse,
    Martina

    • Christian Kolbe 25. Juli 2016 um 10:49

      Hallo Martina,

      ob die Mutter sich weiter um den kleinen Rotschwanz kümmern wird, kann nur abgewartet werden. Leider überleben nicht alle Jungen die Nestzeit, aber zum Glück gibt es auch jedes Jahr viele erfolgreiche Bruten.

      Beste Grüße aus der Redaktion!

  40. haase 21. Juli 2016 um 16:43

    Wir haben im/unter/ Nebe Pergola wohl auch ein Nest. Könnten noch nicht feststellen wo. Aber heute nach Mittag habe ich gesehen das zwei aus dem Nest gefallen sind. Eins war tot u d das andere sitzt auf Boden im Garten, wohl unter dem Nest. Mama kümmert sich. Aber was ist mit der Nacht?
    Soll ich Nachbar Fragen ob er Nest findet und den „scheisser“ zurücksetzen kann oder sollen wir warten was. Utter Natur bringt?

    • Christian Kolbe 25. Juli 2016 um 10:42

      Hallo,

      es ist immer recht schwierig, so eine Situation aus der Ferne zu beurteilen, aber dass die Mutter sich um das herausgefallene Junge kümmert, ist schon ein gutes Zeichen. Nur hat es am Boden leider nur wenig Überlebenschancen, wenn beispielsweise Katzen kommen. Wenn das Nest ausfindig gemacht werden kann, könnt ihr versuchen, das Junge vorsichtig und am besten mit Handschuhen wieder hinein zu setzen.

      Beste Grüße aus der Redaktion!

  41. Agnes 26. Juli 2016 um 18:01

    Hallo! Ein Hausrotschwänzchen hat Mitte Juli noch ein Nest gebaut in den Holzbalken über unserer Terrasse. Es ist nicht einsichtbar und wir hören auch keine jungen Vögel piepsen. Wir fragen uns, ob das Hausrotschwänzchen jetzt überhaupt noch Junge großziehen kann. Brüten diese Vögel noch so spät im Jahr? Wir beobachten auf alle Fälle weiter. Vielen Dank für Eure Rückmeldung und viele Grüße. Agnes.

    • Christian Kolbe 27. Juli 2016 um 10:41

      Hallo Agnes,

      Bebrütungs- und Nestlingszeit können tatsächlich noch bis in den August hineinreichen, da Hausrotschwänze in manchen Fällen auch dreimal im Jahr brüten. Vielleicht sind bei euch noch keine Jungen geschlüpft, Hausrotschwänze bebrüten ihre Eier ungefähr 14 Tage.

      Wir wünschen euch auf jeden Fall, dass noch eine glückliche kleine Vogelkinderstube über eurer Terasse entsteht!

  42. Andrea 28. Juli 2016 um 20:59

    Hallo Christian,
    vielen Dank für Deine nette Antwort vom 27.Juni.
    Nun haben wir in unserem Garten erneut ein Rotschwänzchennest auf dem Querbalken unter unserem Hausgiebel. Wir sind große Tierfreunde und freuen uns auch sehr über diese neue Brut, aber wir haben zwei Freigängerkatzen und die Rotschwänzchen brüten ausgerechnet schon wieder bei uns.
    Wir haben beschlossen, unsere Katzen einige Tage im Haus zu lassen, während der Zeit, in der die Küken das Nest verlassen. Nur wann ist das?
    Das erste Füttern der Eltern haben wir am 18.7. bemerkt, (könnte aber trotzdem schon früher erfolgt sein, ohne dass wir es bemerkt haben), das erste Piepen der Küken beim Füttern haben wir am 23.7. gehört.
    Wie alt sind die Küken, wenn sie das erste Mal piepsen und wie lange dauert es dann noch, bis die Kleinen das Nest verlassen?
    Und meine zweite Frage: Wie lange sollten wir die Katzen im Haus lassen, bis die Küken sicher fliegen können?
    Vielen Dank und Grüße
    Andrea

    • Christian Kolbe 1. August 2016 um 11:27

      Hallo Andrea,

      nachdem die Jungen geschlüpft sind, dauert es ungefähr nochmal 2 Wochen, bis sie das Nest verlassen. Bei euch dürfte es also gar nicht mehr so lange dauern. Konkrete Anzeichen für das Ausfliegen der Jungen kann ich euch nicht nennen, aber nachdem sie das Nest verlassen haben, sitzen sie oft auf mittlerer Höhe, etwa auf Zäunen, und warten auf ihre Eltern. Die versorgen die Jungen in der ersten Zeit nach dem Ausfliegen mit Nahrung.

      Beste Grüße aus der Redaktion!

  43. Andrea 30. Juli 2016 um 22:19

    Hallo Christian, ergänzend zu meinen obigen Fragen (28.7.) interessiert mich noch, ob es irgendwelche Anzeichen gibt, wann die Küken das Nest verlassen?
    Vielen vielen Dank
    Andrea

  44. amalia freitag 11. Februar 2017 um 21:54

    Ich muss einen Vortrag über Hausrotschwänze machen hab aber keine Ahnung wohin die im Winter Fliegen Weiss es jemand???
    Bitte Melden!!!
    Danke!!!:-)

    • Christian Kolbe 13. Februar 2017 um 10:46

      Hallo Amalia,

      aus seinen Winterquartieren im Mittelmeerraum und milderen atlantischen Breiten kehrt der Hausrotschwanz schon im Februar und März zu uns zurück.

      Beste Grüße aus der Redaktion!

  45. Monika Hoffmann 15. April 2017 um 09:31

    Ein Rotschwänzchen baut ein Nest in mein Zeitungsrohr Kamm ich es umsetzen und wenn baut es weiter?

    • Christian Kolbe 19. April 2017 um 09:48

      Hallo Monika,

      ein Nest umzusetzen ist immer etwas riskant. Vielleicht kannst du ein Hinweisschild am Zeitungsrohr anbringen, damit deine Post in den nächsten Wochen woanders abgelegt wird. Der Postbote hat mit solchen „Komplikationen“ sicher schon Erfahrung 😉

      Beste Grüße aus der Redaktion!

    • Britta Engelhardt 19. April 2017 um 15:58

      Liebe Monika, das hatte ich letztes Jahr auch. Ich hab einfach riesige Zettel angebracht und die Zeitungsausträger haben es auch beachtet 🙂

  46. Veit 18. April 2017 um 22:37

    Guten Abend, wir haben in unserer Garageneinfahrt ein Rotschwanz-Nest. Darin brütet im Moment Mama/Papa. Heute abend war ich nochmal durch die Gragentür gegangen und da hat das Totschwänzchen das Nest verlassen und ist seit 1/2 Stunde weg. Es sind ca. 3°C. Sind die Eier gefährdet?

    • Christian Kolbe 19. April 2017 um 09:45

      Hallo Veit,
      bei Hausrotschwänzen brütet meist nur das Weibchen. Natürlich muss es ab und zu das Nest verlassen, um sich zu ernähren. Das kann von Zeit zu Zeit schon mal etwas länger dauern.

      Beste Grüße aus der Redaktion!

      • Veit 19. April 2017 um 12:08

        Besten Dank für die Information! Wenn es aber Nachts geschieht? Da ist doch so ein Vogel nicht auf Nahrungssuche?

      • Veit 19. April 2017 um 12:14

        Ich habe eine Webcam installiert um die Entwicklungzu verfolgen.
        Hier die „Website“

        http://pifu96.ddns-instar.de:85/

        Nutzer: Rotschwanz
        Password: Rotschwanz

      • Veit 23. April 2017 um 19:47

        Das Rotschwänzchen brütet – meine Sorge war unnötig. Mittlerweile hat es sich an meinen Weg durch die Garage und die Kamera gewöhnt und sitz entspannt auf den Eiern! Wenn ich richtig gerechnet habe werden die kleinen um den 1. Mai schlüpfen – dann wird es spannend vor der Kamera!

        • Christian Kolbe 24. April 2017 um 10:35

          Hallo Veit,

          na dann viel Freude beim Beoachten! 🙂

  47. Britta Engelhardt 19. April 2017 um 16:14

    Der Hausrotschwanz ist „schuld“ daran, dass ich beim LBV Mitglied geworden bin 😉 Letztes Jahr hatte ich das erste Pärchen in meinem Garten. Faszinierend, wie intelligent diese kleinen Tierchen sind. Meine Schuppentür steht von Frühjahr bis Herbst offen, zumindest morgens bis abends. Und darin befindet sich eine Kiste mit lebenden Mehlwürmer, da ich sowohl im Winter, als auch zur Brutzeit gerne Proteine zufütter. Das Männchen hat diesen Schuppen dann schnell zu seinem gemacht, flog rein an die Kiste, Würmchen holen, wieder raus. Als die Mauser anstand, hat er den Schuppen fast gar nicht mehr verlassen. Dort hatte er sein ruhiges Plätzchen. Ich ging ein und aus, störte ihn nicht. Dieses Jahr war ich gespannt, ob er wiederkommen würde – und tatsächlich. Woran ich ihn erkannt habe? Kein fremder Vögel fliegt 2 Tage nach Ankunft zielgerichtet in den Schuppen an die Mehlwurmkiste 😉 Liebe Grüsse

Diskutieren Sie über diesen Artikel