Grünspecht – Bunter Trommler

Grünspecht – Bunter Trommler

Der Grünspecht ist eine Schwesterart des Grauspechts. Durch sein grünes Gefieder und seine Gewohnheit, seine Nahrung meist am Boden zu suchen, nennt man ihn gelegentlich auch Grasspecht. Typisch für den Grünspecht ist sein lauter, schallender Gesang, der sehr an ein durchdringendes Lachen erinnert.

Aussehen

Gut zu erkennen ist der Grünspecht an seinem grünen Gefieder, das auf der Oberseite dunkelgrün und an der Unterseite hell- bis graugrün ist. Sein Bürzel ist hellgrün, der vor allem im Flug gut ins Auge sticht. Im Gegensatz zum Grausprecht hat der Grünspecht einen hell leuchtenden roten Scheitel, der vom Schnabel- bis zum hinteren Halsansatz über den ganzen Kopf reicht. Deutlicher ausgeprägt ist auch der schwarze Hof um die Augen. Männchen haben zusätzlich noch einen schwarz eingerahmten, roten Bartschweif. Bei den Weibchen ist dieser nur schwarz.

Vorkommen

Der Grünspecht ist fast überall in Europa ansässig und als Jahresvogel in Deutschland das ganze Jahr über zu beobachten. Dabei bleibt er seinem Standort äußerst treu. Der Grünspecht brütet häufig an den Rändern von Laub- und Mischwälder oder in Feldgehölzen. Aber auch in Obstgärten, Parks und Gärten mit altem Baubestand ist er oft zu beobachten. Allgemein nistet der Grünspecht gern in älteren Baumhöhlen. Muss er sich eine neue Höhle bauen, zimmert er diese meist in faulem Holz kranker oder alter Bäume.

Foto: © Peashooter – pixelio.de

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