Rauchschwalbe – Zu Gast auf dem Bauernhof

Rauchschwalbe – Zu Gast auf dem Bauernhof

Da die Rauchschwalbe vorwiegend in Gemäuern, beispielsweise im Stall oder der Scheuen, brütet, ist diese Vogelart auf menschliche Toleranz angewiesen. Im Gegenzug vermindert sie die Insektenbevölkerung und lässt sich von freundlichen Vogelbeobachtern bei der Jagd und Jungenaufzucht beobachten.

Aussehen

Typisch für die Rauchschwalbe ist ihr schlanker, stromlinienförmiger Körper und der gegabelte Schwanz. Ihr Rücken ist schwarz und die Unterseite weiß gefiedert. Typisch für die Vogelart sind die hellen Flecken auf den Steuerfedern des gegabelten Schwanzes.  Von der recht ähnlichen Mehlschwalbe unterscheidet sich die Rauchschwalbe durch ihre charakteristische rotbraune Kehle und Stirn, die schwarz umrandet ist.

Vorkommen

Die Rauchschwalbe nistet meist in Gemäuern und ernährt sich hauptsächlich von Fluginsekten. Deshalb ist sie häufig auf Bauernhöfen in Ställen oder anderen ländlichen Gebäuden bei Gewässern zu finden. Im Gewässer können sich Insektenlarven entwickeln, die später der Rauchschwalbe zur Nahrung dienen. Als Zugvogel brütet die europäische Rauchschwalbe bei uns und überwintert von Oktober bis März/April in Afrika.

Vogelbeobachtungs-Tipp

Da Rauchschwalben in unmittelbarer Nähe von den Menschen wohnen, sind sie nicht so scheu wie andere Vogelarten. Zudem nutzt die Rauchschwalbe ihre Nester in der Regel mehrfach. Wenn Sie also einmal einen Brutplatz von Rauchschwalben ausfindig gemacht haben dann können sie die Vögel mit etwas Rücksicht den ganzen Sommer über bei der Jungenaufzucht beobachten und meist auch im nächsten Jahr wieder begrüßen.

Foto: © Vishnevskiy Vasily – shutterstock.com

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