Der Rosenbrust-Schnäpper – pinkfarbener Insektenspezialist

Der Rosenbrust-Schnäpper – pinkfarbener Insektenspezialist

Der kleine Rosenbrust-Schnäpper sieht aus, als wäre ein Rotkehlchen in einen Farbtopf gefallen. Tatsächlich ist unser heimischer Singvogel entfernt mit der Schnäpperfamilie verwandt. Im englischen trägt der Rosenbrust-Schnäpper den hübschen Namen „Rose Robin“, also grob übersetzt „Rosa Rotkehlchen“.

Aussehen

Der Rosenbrust-Schnäpper wird etwa 13,5 cm lang und zwischen 9 und 11 Gramm schwer. Weibchen und Männchen unterscheiden sich äußerlich sehr voneinander. Das Gefieder des Männchens ist von einem besonders kräftigen Rosa. Im Bauchbereich verblasst die Farbe zu einem Weiß. Kopf, Rücken und Flügel sind schwarz. Das Weibchen weist eher eine oliv-braune Gefiederfärbung mit einem rosa Schimmer im Bauchbereich auf. Der kleine Schnabel ist bei beiden Geschlechtern schwarz, genauso wie die Iris. Die Tiere besitzen einen besonders langen Schwanz.

In der Familie der Schnäpper-Vögel gibt es einen ähnlich farbenfrohen Vertreter aus Australien: Schaut mal in unserem Beitrag zum Goldbauch-Schnäpper vorbei!

Vorkommen

Im Südosten Australiens und in Tasmanien fühlt sich der Rosenbrust-Schnäpper besonders wohl. Sein Lebensraum erstreckt sich über Regenwälder und feuchte Eukalyptuswälder. Außerhalb der Brutsaison findet man die kleinen Vögel auch in trockeneren und weiten Gebieten. Weitere australische Vögel findet ihr auf diesem Australien-Blog.

Verhalten und Wissenswertes

Rosenbrust-Schnäpper sind begnadete Insektenfänger. Verschiedene Insekten wie Raupen, Käfer und Fliegen fangen sie entweder auf Blättern oder direkt aus der Luft. Dabei sind sie manchmal auch in Gruppen unterwegs. Grundsätzlich ist die Schnäpper-Art jedoch als Einzelgänger bekannt.

Die Weibchen Brüten zwischen September und März. Pro Paarungssaison können bis zu drei Bruten stattfinden. Das Nest befindet sich in etwa zwei Metern Höhe in einer Astgabel. Es besteht aus Gräsern, Moos und Tierhaaren. Nestbau und Brut übernimmt das Weibchen. Die Jungtiere werden von beiden Eltern gemeinsam versorgt.

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