Großtrappe – großer Vogel, kleiner Bestand

Großtrappe – großer Vogel, kleiner Bestand

Die Großtrappe zählt zu den schwersten flugfähigen Vogelarten der Welt. Obschon sie sich trotz ihres stattlichen Gewichts von bis zu 16 Kilogramm leicht in die Lüfte schwingen kann, ist die Großtrappe auf der ganzen Welt gefährdet.

Aussehen

Die Großtrappe kann bis zu einem Meter groß werden, wird deshalb auch als Riesenvogel bezeichnet. Weibliche Vögel werden nur etwa 50 Zentimeter groß und können deshalb leicht von der männlichen Großtrappe unterschieden werden. Zudem haben ältere Männchen einen Federbart, der ihnen ein besonders elegantes Aussehen verleiht. Die Großtrappe ist am Rücken und auf den Flügel-Oberseiten braun bis rostrot gefärbt und zeigt eine deutliche schwarze Querbänderung. Unterseite, Hals, Kopf und die kräftigen Beine der Großtrappe sind grau bis weiß.

Vorkommen

Ursprünglich ist die Großtrappe in Steppengegenden beheimatet. In Mitteleuropa war sie ursprünglich auf Heide- und Ackerflächen zu finden. Da die Großtrappe jedoch ein großes offenes Gebiet als Lebensraum benötigt, zudem scheu sind und deshalb nicht oft gestört werden darf, zählt sie mittlerweile auf der ganzen Welt zu den gefährdeten Vogelarten.

Vogelbeobachtungs-Tipp

Obwohl die Großtrappe sehr scheu und nur inselhaft in Mitteleuropa vertreten ist, können Vogelbeobachter sie in Deutschland beobachten. Im Havelländischen Luch ist ein kleiner, aber stabiler Bestand der Vogelart zu Hause, der glücklicherweise von Naturschützern aufrecht erhalten wird.

Foto: © scooperdigital – Fotolia.com

Diesen Artikel empfehlen

Diskutieren Sie über diesen Artikel