Der Diamantfasan – Ein echter Hahn im Korb

Der Diamantfasan – Ein echter Hahn im Korb

Der männliche Diamantfasan trägt ganz dick auf: Mit seinem prächtigen Gefieder und dem langen Schwanz stolziert er herum und beeindruckt nicht nur die Hennen, sondern auch uns Menschen.

Aussehen

Unter den Fasanen sticht der Diamantfasan wegen seines farbenfrohen Gefieders heraus. Ähnlich kontrastreich geschmückt ist nur der Goldfasan. Der Hahn ist im Gegensatz zur Henne besonders auffällig: Mit seiner dunkelgrünen Stirn, Brust und Rücken, der dunkelroten Haube und den blauen, weißen, gelben und roten Schwanzfedern kommt er besonders prächtig daher. Beeindruckend ist auch sein langer Schwanz, der 1 Meter lang werden kann. Im Gegensatz dazu ist die Henne unscheinbar, ihre Federn sind braun, beige und weiß gefärbt.

Vorkommen

Diamantfasane findet man in Gebieten Zentralchinas, im südöstlichen Tibet und nördlichen Myanmar. In einigen Bereichen überschneidet sich die Lebensräume von Diamant- und Goldfasan: Hier treten immer wieder hybride Arten auf. Wie ihr in Deutschland Fasane in der Natur beobachten könnt, erfahrt ihr auf unserem Blog über Fasane.

In höheren, kühleren Lagen fühlt sich der Diamantfasan besonders wohl. Hier wohnt er in bewaldeten Hängen, Bambuswäldern und Flächen mit Buschwerk.

Verhalten und Wissenswertes

Besonders beliebt unter den Diamantfasanen sind Insekten, Bambussprösslinge und Samen als Nahrungsquelle. Außerhalb der Brutzeit ziehen die Vögel in Gruppen von 20 bis 30 Tieren durch die Gegend und suchen auf dem Boden nach Nahrung. Während der Paarungszeit jedoch leben die monogamen Paare zurückgezogen. Ein besonderes Schauspiel findet während der Balz statt: Hier schiebt der Hahn seinen prächtigen Halskragen nach vorn, um die Henne zu beeindrucken. Das Nest wird im Unterholz gebaut. Die 6 bis 7 Eier brütet die Henne über die folgenden drei Wochen aus.

Aufgrund des besonderes Aussehens sind Diamantfasane weltweit beliebte Ziervögel. Man findet sie häufig in Zoos und Tierparks.

 

Foto: Henry Koh ( Lizenz CC BY 2.0)

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