Sperber – kleiner Jäger aus dem Wald

Sperber – kleiner Jäger aus dem Wald

Unser aktueller Vogel der Woche ist der Sperber. Dieser wendige Greifvogel stammt aus der Familie der Habichtartigen und zeichnet sich vor allem durch seinen sehr ausgeprägten Geschlechtsdimorphimus, also die deutlichen Unterschiede im Aussehen der männlichen und weiblichen Vögel, aus.

Aussehen

Sperbermännchen sind wesentlich kleiner und leichter als die weiblichen Tiere. Dafür sind sie wesentlich farbenprächtiger: Der Rücken des männlichen Sperbers ist graublau, die Bauchseite weiß gebändert. Am Rumpf und teilweise auch an den Flanken oder sogar dem Hals können Sperbermännchen rotorange gefärbt sein. Die Weibchen hingegen sind, wenn überhaupt, nur an den Flanken orange befiedert, ihr Rückenseite ist schiefergrau. Das und auch der Größenunterschied erleichtert die Geschlechterunterscheidung bei der Vogelbeobachtung. Der Hobby-Ornithologe sollte jedoch darauf achten, den Sperber nicht mit dem ihm ähnlichen Habicht zu verwechseln. Im Flug sind die beiden Vögel lediglich durch den kleineren Körper und die relativ kurzen Flügel des Sperbers zu unterscheiden.

Vorkommen

Lange Zeit galten die europäischen Sperber als gefährdet, die Bestände haben sich jedoch mittlerweile erholt. Vogelbeobachter finden den Sperber vor allen in Wäldern, mit etwas Glück kann der Greifvogel auch in städtischen Grünanlagen gesichtet werden. Mit einem guten Fernglas und Fortuna auf seiner Seite kann man den Sperber auch in der Stadt dabei beobachten, wie er, Häuserfronten und Hecken für den gedeckten Anflug ausnutzend, seine Beutetiere erjagt.

Foto: © Kurt Bouda – pixelio.de

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