Ferngläser für die Vogelbeobachtung – Zusammenfassung

Ferngläser für die Vogelbeobachtung – Zusammenfassung

Das Fernglas ist steter Gefährte bei der Vogelbeobachtung – es begleitet den Vogelfreund auf jeder Tour und hilft sowohl dabei, Vögel zu entdecken, als auch die Vogelart zu bestimmen. Damit man viel und lange Freude an seinem Fernglas hat, muss dieses einige Kriterien erfüllen. Deshalb haben wir in unserer Serie „Ferngläser für die Vogelbeobachtung“ ausführlich erklärt, worauf Sie beim Kauf eines Fernglases achten sollten. Nun, in unserem letzten und abschließenden Teil, wollen wir diese Eigenschaften kurz zusammenfassen, damit Sie alle wichtigen Kriterien auf einen Blick haben und beim Kauf garantiert nichts vergessen.

Größe ist wichtig, aber nicht alles

Die optimale Vergrößerung für ein Fernglas zur Vogelbeobachtung ist eine 8- bis 10-fache Vergrößerung, um ein Gleichgewicht zwischen Transportgewicht, Detailreichtum und Sehfeld zu gewinnen. Bei zu großen Vergrößerungen wird die Beobachtung durch ein geringes Sehfeld erschwert. Für die Vogelbeobachtung ist ein Sehfeld von 100 Metern oder mehr sinnvoll.

Mehr Informationen zu Vergrößerung und Sehfeld >>>

Hohe Qualität von Prismen und Linsen

Für das optimale Beobachtungserlebnis ist es sehr wichtig, dass das Fernglas nicht die dargestellten Bilder verändert, das heißt eine hohe Farbtreue ist Pflicht. Diese wird nur durch erstklassige Prismen und Linsen gewährleistet. Sicher gehen Sie beispielsweise mit BaK-4-Prismen. Auch eine Phasenkorrektur der Prismen verstärkt Farbtreue und Detailreichtum.

Darüber hinaus ist die Helligkeit des Fernglases sehr wichtig, um Vögel in der Dämmerung von Morgen, Abend oder unter dichtem Blätterdach beobachten zu können. Die Helligkeit wird durch eine volle (!) Mehrschichtvergütung begünstigt, da diese Spiegelungen verhindert. Eine einfache Vergütung reicht in der Regel nicht.

Mehr Informationen zu Helligkeit und Farbtreue >>>

Gerüstet für die Vogelbeobachtungs-Tour

Damit das Fernglas auch unterwegs seinen Zweck erfüllt, muss es für die Tour geeignet sein. Ein geringes Gewicht gepaart mit einer kompakten, aber robusten Verarbeitung ist eine Grundvoraussetzung. Eine Stickstoffbefüllung verhindert ein Beschlagen der inneren Optik und ermöglicht die Vogelbeobachtung bei hoher Luftfeuchtigkeit oder sogar Nieselregen. Für Brillenträger sind zudem Brillenträgerokulare unbedingt notwendig, damit das Fernglas auch mit aufgesetzter Brille verwendet werden kann.

Mehr zu den Anforderungen an ein Outdoor-Fernglas >>>

Checkliste für den Fernglas-Kauf

Es gibt natürlich noch viel mehr Eigenschaften, die ein Fernglas aufweisen kann. Aber diese Checkliste zeigt die wichtigsten Aspekte für den Fernglas-Kauf auf einen Blick:

  • 8- bis 10-fache Vergrößerung
  • mindestens 100 Meter Sehfeld
  • hochwertige Linsen und Prismen, bspw. BaK-4-Prismen
  • Phasenkorrigierte Prismen für Detailreichtum und Farbtreue
  • Volle Mehrschichtvergütung für optimale Helligkeit
  • Geringes Gewicht
  • Robuste Verarbeitung
  • Stickstoff-Druckbefüllung (schließt automatisch Wasserdichte ein)
  • Brillenträgerokulare (für Brillenträger)

Natürlich hat Qualität auch ihren Preis, sodass viele Ferngläser beinahe unerschwinglich erscheinen. Glücklicherweise gibt es auch Hersteller wie Eschenbach Optik, die das optimale Preis-Leistungs-Verhältnis im Blick haben und dabei alle Bedürfnisse der Zielgruppe erfüllen. Beispielsweise wurden die sektor F compact+ Ferngläser speziell für Vogel- und Naturbeobachter auf Touren entwickelt. Sie verfügen über alle oben genannten Eigenschaften und sind mit einem Preis ab 130 Euro noch dazu sehr günstig.

Welches Fernglas für Sie am besten geeignet ist, entscheidet sich natürlich auch danach, wie Sie es nutzen wollen – am besten lassen Sie sich von einem Fachhändler in Ihrer Nähe (Händlersuche >>>) anhand unserer Checkliste beraten, sodass Sie genau das richtige Fernglas für die Vogelbeobachtung finden.

Foto: © Darryl Sleath – fotolia.com

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3 Kommentare

  1. Dennis 15. Februar 2018 um 21:46 Uhr

    Aber die Eschenbach Arena Modelle sind nicht Phasen korrigierend.
    Ist es trotzdem geeignet?

    • Alexandra Huth 16. Februar 2018 um 11:50 Uhr

      Hallo Dennis,

      die sektor F compact+ Ferngläser, von denen im Artikel die Rede ist, verfügen über phasenkorrigierte Bak-4-Prismen.

      Beste Grüße aus der Redaktion!

    • Christian Kolbe 21. Februar 2018 um 09:31 Uhr

      Hallo Dennis,

      Die Ferngläser der arena-Serie sind nicht phasenkorrigiert, aber gerade für Einsteiger in die Welt der Vogelbeobachtung eignen sich die arena Ferngläser hervorragend. Dank hochwertiger BaK-4-Prismen erhält man eine brillante und naturgetreue Abbildung. Die Silberverspiegelung der Prismen sorgt zudem für ein deutlich helleres Bild.

      Eine Phasenkorrektur sorgt dafür, dass die Brillanz, Auflösung und Kontrast nochmals optimiert wird. Phasenkorrigierte Prismen sind in den trophy, farlux, sektor und club Modellen verbaut. Auf der Website:

      http://www.eschenbach-freizeitoptik.com/de-DE/431/unsere-produktwelt

      können Sie sich einen Überblick über die jeweiligen Ferngläser verschaffen. Ebenso lässt sich dort auch speziell nach Ferngläsern mit phasenkorrigierten Prismen filtern. Einfach auf „Filter“ klicken und „phasenkorrigiert“ auswählen.

      Viele Grüße aus der Redaktion

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