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Allgemein Vogelwelt

Welche Vögel sind Baumbrüter?

Welche Vögel sind Baumbrüter?

Vögel legen ihre Nester gerne an unterschiedliche Orte. Der wohl Bekannteste dürfte wohl der Baum als Brutplatz sein. Hier erfahrt ihr mehr zu Baumbrütern und welche Vogelarten zu ihnen gehören.

Was sind Baumbrüter?

Baumbrüter sind Vögel, die verschiedene Bäume für ihr Gelege benutzen. Man kann dabei zwischen Höhlenbrütern und Kronenbrütern unterscheiden: Höhlenbrüter nutzen die natürlichen Baumhöhlen oder -stämme für ihr Nest, während Kronenbrüter die luftigen Baumkronen zum Schutz ihrer Brut verwenden.

Sobald das erste Ei gelegt ist, beginnen alle Baumbrüter-Arten sofort mit dem Brüten. Die darauffolgenden Eier werden erst später bebrütet, sodass die Küken zeitversetzt schlüpfen. Die heranwachsenden Baumbrüter-Jungtiere zählen dabei mit zu den Nesthockern.

Welche Baumbrüter gibt es?

Zu den Baumbrütern zählen alle Greifvögel, außer den Weihen, sowie alle Wildtauben-Arten. Auch viele Sing- oder Gartenvögel legen ihre Nester gerne in oder auf die Bäume.

Bei der Brut gibt es manche Baumbrüter-Arten, welche unterschiedliche Baumarten und verschiedene Wälder vorziehen. So nisten zum Beispiel Krähen, der Sperber, die Ringeltaube oder die Amsel vor allem auf Bäumen in Feuchtbiotopen oder in der Stadt. Der Birkenzeisig, die Blaumeise, der Bussard, die Sperbereule oder die Rotdrossel bevorzugen hingegen endlose Birkenwälder wie zum Beispiel den Spreewald zur Brut. In Mischwäldern brüten bevorzugt z.B. der Schwarzstorch, der Rotmilan, das Rotkehlchen, der Habicht, der Seeadler, der Uhu, die Amsel oder der Buchfink.

Ihr wollt mehr zu den verschiedenen Brutarten erfahren? Dann findet ihr in unserem Blog mehr zu Höhlenbrütern, Felsenbrütern oder Bodenbrütern.

Titelbild von fotoblend auf Pixabay

 

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