Vogelvielfalt im Naturschutzgebiet Rhäden

Vogelvielfalt im Naturschutzgebiet Rhäden

Das Vogelbeobachtungsgebiet im Naturschutzgebiet Rhäden bei Obersuhl sowie Bosserode und das Naturschutzgebiet Dankmarshäuser Rhäden erstrecken sich um den Großen Suhlsee in der Nähe der hessischen Gemeinde Wildeck an der Landesgrenze zu Thüringen. Als bewaldete Feuchtgebiete sind sie bedeutende Rast- und Nahrungsplätze für durchziehende Wasser-, Wat- und Wiesenvögel und bieten darüber hinaus vielen weiteren Vogelarten einen idealen Lebensraum. Natürlich eignen sich die Schutzgebiete damit hervorragend zur ausgiebigen Vogelbeobachtung.

Vielfalt an Vogelarten

Mehr als 240 verschiedene Vogelarten wurden hier bereits beobachtet. Darunter sind sowohl Greifvögel, wie Sperber, Habichte, Schwarzer Milane sowie verschiedene Adler- und Falkenarten, als auch seltene Singvögel, wie beispielsweise die nach ihrer Nestform benannte Beutelmeise. Aber auch verschiedene Schreitvögel, wie die Rohrdommel, der Graureiher und Weißstörche, sowie Vertreter von Enten-, Wat- und Möwenvögeln sind in dem Gebiet zuhause.

Beobachtungsstationen

Durch das Naturschutzgebiet führt ein beschilderter, rund 7 km langer Rundweg, von dem aus mehrere überdachte Beobachtungsstationen zu erreichen sind. Einer befindet sich nordwestlich des Großen Suhlsees. Von ihm können Sie sehr gut die Wasserflächen überblicken. Weitere Stände und ein paar Informationstafeln finden Sie südwestlich und südöstlich des Sees.

Besucherzentrum

Im Besucherinformationszentrum in Wildeck (Rhädenweg 15) können Sie sich über die Entstehung des Schutzgebietes und seiner Bewohner informieren. Von April bis September hat es Sonntag zwischen 10 und 12 Uhr geöffnet.

Foto: © Rainer Klinke / pixelio.de

Diesen Artikel empfehlen

1 Kommentar

  1. Manfred Berlet 9. September 2016 um 18:13 Uhr

    Am 09.09.2016 mindestens zwei Rostgänse im Rhäden

Diskutieren Sie über diesen Artikel